Alles aus einer Hand

Die Vorteile eines integrierten Netting-Tools

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Alexander Schächtele author pictureAutor: Alexander Schächtele

Bereits seit einigen Jahren beobachten wir in der Unternehmenswelt einen zunehmenden Trend zur

Internationalisierung. Damit einher geht auch die Abstimmung mit Tochterunternehmen in aller Welt sowie der unternehmensinterne Handel. Dass man hier langfristig nicht um einen guten Abstimmungs- und Netting-Prozess herumkommt, erscheint offensichtlich und wurde auch schon im Zusammenhang mit den Themen Abläufe, Regulierungsfragen, technische Hürden sowie Konfliktmanagement  behandelt. Das Stichwort „integriertes System“ fiel hier bereits mehrfach. Doch was genau macht den Unterschied zu einem Stand-Alone-Tool aus, und welche Vorteile habe ich als Unternehmen?

Einer der Vorteile eines integrierten Systems liegt auf der Hand: Ein integriertes Netting-System vereint per Definition mehrere Funktionen in einem Tool. Das hat gleich mehrere Vorzüge. Zunächst einmal bedeutet ein einziges System weniger Aufwand. Es müssen nur an einer Stelle Stammdaten gepflegt und verwaltet werden, und man kann alle Aufgaben an einer Stelle erledigen. Das ist nicht nur ungleich effizienter und zeitsparender, sondern auch weniger fehleranfällig. Je mehr Schnittstellen, – z.B. mit ERP-Systemen – desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass an irgendeiner Stelle etwas schiefläuft. Dazu kommt, dass man bereits mit dem System bzw. mit der Benutzeroberfläche vertraut ist, sich also nicht noch zusätzlich in etwas Neues einarbeiten muss bzw. die Anwendungen bereits beherrscht.

Ein integriertes System bedeutet aber auch, dass man über dieses System eben nicht nur sein Netting verwalten kann. Stattdessen kann man z.B. auch seinen Zahlungsverkehr abwickeln oder Kontrakte bzw. Treasury-Geschäfte pflegen, seien es FX-Geschäfte oder Intercompany-Finanzierungen. Die Kerndaten sind bereits im System hinterlegt und können entsprechend an all diesen Stellen genutzt werden, darunter eben auch beim Netting. Nehmen wir das Beispiel eines Unternehmens, das nach erfolgtem Netting seinen Beleg nicht bezahlen kann. Dank der integrierten Verlinkung kann auf Knopfdruck eine Finanzierung durch das Netting Center über die Handelsplattform erfolgen, und anschließend kann ebenfalls mit einem Handgriff direkt im System bezahlt werden.

Bei tm5 werden solche Verträge im Modul TT gepflegt, und es besteht automatisch an allen Stellen im System Zugriff auf die hinterlegten Daten. So kann z.B. dank der Verlinkung zu LMPayment direkt im System bezahlt werden, nachdem man seinen Netting-Beleg erhalten hat. Hier haben Kunden die Möglichkeit zu wählen, ob sie direkt und damit physisch zahlen oder das Ganze über Verrechnungskonten abgewickelt wird.

Idealerweise liefert das integrierte Netting-System zudem nicht nur Einlesen und Bestätigung von Belegen, sondern schaltet auch einen unternehmensweiten Abstimmungsprozess vorweg. Detaillierte Hintergründe hierzu sowie die Vorteile, die ein solcher Prozess bietet, hat bereits mein Kollege Andreas Büch in seinem Artikel „An der Basis ansetzen: So gehen Sie mit unternehmensinternen Konflikten um“ beschrieben.

Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass integrierte Netting-Systeme nicht nur eine immense Zeitersparnis und einen großen Effizienzgewinn mit sich bringen, sondern auch über das Netting hinausgehend die Verwaltung sämtlicher anderen Treasury-Aufgaben ermöglichen, während Stand-Alone-Systeme ausschließlich das Thema Netting bedienen. Das integrierte System ist bekannt, effizient und umfassend und liefert Unternehmen damit in einem Tool sämtliche Funktionalitäten für ein insgesamt optimal aufgestelltes Treasury.

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