Corona-Strategien im Treasury

Antworten auf COVID-19
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Ron Jaradat author pictureAutor: Ron Jaradat

Die Corona-Krise sorgt für große Unsicherheit, und das bei so ziemlichen jedem. Wir – Treasurer, CFOs und Finanzspezialisten –  sehen die Situation besonders kritisch aufgrund der enormen finanziellen Auswirkungen auf die Wirtschaft, auf Unternehmen, aber auch auf das Gesamtwohl von Menschen in aller Welt.

Derzeit wird oft Bezug genommen auf die Finanzkrise von 2008 und deren Folgen für die Wirtschaft. Die damalige Krise war zweifellos schlimm, aber dennoch fühlt sich die derzeitige Situation anders an. Damals kamen Unternehmen, Regierungen und Familien zusammen und suchten gemeinsam nach Wegen aus der Krise.

Corona hingegen ist merkwürdig anders, weil das Virus uns alle auseinander drängt. Weltweit halten Ausgangssperren die Menschen auf Abstand – am Arbeitsplatz wie zu Hause – und schaffen Zerrissenheit.

„Gemeinsam schaffen wir das… Aber komm mir bloß nicht zu nahe!“

Eine der größten Herausforderungen für Unternehmen ist es jetzt, den Alltag irgendwie aufrecht zu erhalten, obwohl gerade nichts alltäglich ist.

Treasurer können ihren Teil dazu beitragen, indem sie für zeitnahe und verlässliche Daten und Informationen sorgen. Das gilt insbesondere für aktuelle und zukünftige Cashflows. Das erreichen Treasurer am besten, indem sie Technik und Prozesse kombinieren.

Was Finanzexperten jetzt tun und wissen müssen

Für Treasurer und CFOs gibt es derzeit eine Reihe an Punkten, die sie klären und angehen müssen, um in ihren Unternehmen für finanzielle Stabilität zu sorgen.

Treasurer benötigen Antworten auf Fragen wie:

  • Wie viel Liquidität steht mir zur Verfügung und wo?
  • Wie schnell komme ich an diese Gelder heran und kann sie bei Bedarf transferieren?
  • Wie sieht die Cash-Prognose in jeder einzelnen meiner Gesellschaften in der nächsten Woche und den darauffolgenden Wochen aus?
  • Auf welche Kreditlinien kann ich zurückgreifen, und wie stark kann ich mich darauf verlassen, z.B. mit Blick auf Verträge und andere Faktoren?
  • Wie hoch ist der Cash-Wert meiner Bestände, wenn ich sie kurzfristig umwandeln muss?
  • Wie hoch ist der Liquiditätsabfluss aus kurz- und mittelfristig zurückzuführenden Aufnahmen?

Ein zentral eingesetztes, konzernweites Treasury Management System ist der richtige Ansatz und die beste Voraussetzung für Zusammenarbeit und Prozesse. Damit lassen sich alle diese Fragen beantworten.

Lieferketten stabil halten: ein Appell

Cash und Liquidität haben in Finanz- und Treasury-Abteilungen derzeit zweifellos höchste Priorität. Unternehmen schauen sich ihre Finanzsituation gerade ganz genau an. Viele ziehen dabei in Erwägung, eigene Verbindlichkeiten nicht mehr zu begleichen, da sie fürchten, selbst auch nicht bezahlt zu werden. Sobald aber ein Unternehmen nicht mehr zahlt und damit die Kette unterbricht, hat dies Auswirkungen auf deren Zulieferer und von dort auf alle anderen Unternehmen – eine Art Kettenreaktion.

Wenn es irgendetwas gibt, was die Finanzkrise von 2008 uns gelehrt haben sollte, dann dass Unternehmen ihren finanziellen Verpflichtungen weiter nachkommen sollten. Wenn sie dazu nicht mehr in der Lage sind, sollten sie das zumindest kommunizieren.  Zusätzliche Kreditlinien oder anderweitige externe Finanzierung bieten sich als Optionen an. Das Wichtigste ist jedenfalls, die Kette nicht abreißen zu lassen.

Sollten globale Lieferketten zusammenbrechen, wird das Auswirkungen auf unzählige Branchen und Arbeitsplätze haben.

Umgang mit Risiken und Unterstützung durch Technologie

Kontrolle und Datentransparenz sind in Krisenzeiten wichtiger denn je und helfen Unternehmen im Umgang mit Risiken. Ein Treasury Management System ermöglicht es dem Treasury schnell zu handeln. Dabei kann es darum gehen, Gelder von A nach B zu übertragen oder darum, Bestände in Cash umzuwandeln, um ein Tochterunternehmen über Wasser zu halten. In jedem Fall ist Kontrolle unerlässlich.

So bekommen Treasurer einen Überblick über die Gesamt-Liquidität und erlangen vollständige Transparenz. Darüber hinaus erhalten sie einen besseren Einblick in Risiken wie FX-, Zins- oder Liquiditätsrisiken und können hieraus die notwendigen Schritte ableiten.

Es mag trivial erscheinen, aber dank dieser konzernweiten Kontrolle und Transparenz kann ein zentrales Treasury Management System in schweren Zeiten das wichtigste Krisen-Werkzeug sein.

Weltweite Cash-Transparenz stärken

Weltweite Cash-Transparenz ist für Treasurer schon immer ein zentraler Punkt und eine echte Herausforderung. Vielen Unternehmen ist es bislang gelungen, trotz Ineffizienzen und ungenügender Transparenz relativ normal zu funktionieren.

Doch in Zeiten von COVID-19 können Treasurer derartige Schwierigkeiten nicht mehr länger ignorieren. Der Überblick über Cashflows im gesamten Unternehmen ist derzeit unerlässlich, um Gelder schnell an den richtigen Ort zu bringen. So können Treasurer erkennen, welche Tochterunternehmen rasch Mittel benötigen. So können sie auch ihren finanziellen Verpflichtungen nachkommen und Forderungen begleichen.

So verbessern Treasurer die Cash-Transparenz:

  • Automatisches Daten-Reporting und entsprechender Abgleich im gesamten Konzern
  • Regelmäßige Einschätzungen von Tochterunternehmen zu deren kurzfristigem Bedarf über das System
  • Klare Prozesse für die Disposition, an die sich alle Tochterunternehmen halten

 „Transparenz geht für Treasurer einher mit großer Verantwortung.“

Treasurer können aus dieser Transparenz praktischen Nutzen ziehen, z.B. um sicherzustellen, dass Zahlungen fristgerecht erfolgen, um klare Leitplanken für Kreditlinien und Finanzierung festzulegen, oder um Möglichkeiten zu finden, die Prozesse im Zahlungsverkehr zu standardisieren und zu optimieren (und es Zulieferern damit einfacher zu machen, deren Verbindlichkeiten zu begleichen). Insgesamt erlangen Treasurer auf diesem Weg eine bessere Übersicht über die Liquiditätssituation und erzielen u.U. sogar Überschüsse, die dann entsprechend verteilt werden können.

Zentrale Daten für grenzenlose Zusammenarbeit

Weder weltweite Ausgangssperren noch Homeoffice sollten verlässlichen und zeitnahen Daten im Wege stehen.

Aber wie erhalten Treasurer ihre Informationen am effizientesten?

Der einzig wirklich effiziente Weg ist eine Umgebung, –  eine Plattform –  die von allen Finanzabteilungen im gesamten Konzern genutzt wird und auch deren Bedürfnisse trifft und damit die Zusammenarbeit attraktiv macht.

Im übertragenden Sinne sollten alle Finanzabteilungen aller Tochterunternehmen am gleichen virtuellen Tisch sitzen und relevante Informationen einsehen und zur Verfügung stellen können.

Um das zu erreichen, muss es einen Workflow geben, der es allen Tochterunternehmen ermöglicht, ihre eigenen Daten einzustellen.

Wenn dies erfolgreich umgesetzt werden kann, hat das zentrale Treasury die Kontrolle und Zugriff auf alle Konten, um Gelder bei Bedarf dorthin zu übertragen, wo sie gerade benötigt werden.

BELLIN tm5: die rechte Hand im Treasury

Das Treasury Management System von BELLIN, tm5, schafft genau einen solchen „virtuellen Tisch“, an dem alle zusammenarbeiten.

Das System sorgt dafür, dass Treasurer nicht mehr länger mühsam Daten zusammentragen müssen, um diese anschließend zeitaufwändig abzugleichen. Stattdessen haben Treasurer im System Datentransparenz und können so optimal disponieren und Prognosen erstellen, sowohl weltweit als auch für einzelne Standorte.

tm5 läuft über die Cloud, weswegen eine Zusammenarbeit möglich ist, ohne dass Mitarbeiter sich am gleichen Ort befinden.

Sämtliche Nutzer arbeiten mit dem selben zentralen Dashboard, entweder am Computer oder auch auf dem Handy. Bei allen Vorgängen ist dank eines mehrschichtigen Sicherheitskonzeptes stets die Sicherheit gewährleistet, sowohl was Prozesse und Daten angeht als auch mit Blick auf die technische Infrastruktur.

Treasury liefert in Krisenzeiten das richtige Rezept, und das sind die beiden Hauptzutaten: System und Prozesse. Unser System liefert Treasurern alle Daten, die sie bei ihren Aufgaben benötigen. Die richtigen Prozesse sorgen dafür, dass die Daten optimal genutzt werden können.

Gerade bei Prozessen und Workflows haben viele Unternehmen Beratungsbedarf. Wir sind der einzige Systemanbieter, der auch Beratung durch eigene Experten anbietet – und das in der derzeitigen Krise auch vollständig remote.

Zusammenfassung

Eine erfolgreiche COVID-19-Strategie vereint Kontrolle und Transparenz durch ein Treasury Management System mit Prozessen, die beim Zusammentragen von Daten auf Zusammenarbeit setzen. Treasurer können Risiken mit einer zentralen Plattform und dezentraler Zusammenarbeit optimal entgegentreten, insbesondere bei einer dezentralen Belegschaft und einer Gesellschaft, wie COVID-19 sie geschaffen hat.

Wir gehen noch einen Schritt weiter: Um Unternehmen durch die Krise zu begleiten, bieten wir die drei dafür wichtigsten TMS-Module vollkommen gratis an.

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