Lohnt sich SWIFT für mich?

Does SWIFT Make Sense for me_HEADER
Martin Bellin author pictureAutor: Martin Bellin

Diese Frage scheint nach wie vor viele Unternehmen, auch in der BELLIN Community, zu bewegen. Immer wieder treffen wir auf Treasurer, die noch nicht sicher sind, ob ein eigener SWIFT Code die optimale Lösung für sie bzw. für ihr Treasury ist. Vorurteile über zu hohe Kosten bzw. einen zu niedrigen Erreichungsgrad sind weiterhin in den Hinterköpfen verankert. Auf Basis unserer Erfahrungen können wir sagen, dass sich der eigene Anschluss an SWIFT lohnt – ein genauer Blick auf die Summe der verschiedenen Möglichkeiten zeigt, warum sich bereits über 80 Unternehmen aus Asien, Europa und Nord-Amerika für die Nutzung des BELLIN SWIFT Service für Gesellschaften in Ländern auf der ganzen Welt entschieden haben.

Work-Arounds liefern nie 100%

Gewohntes gibt man nicht leicht auf, und so behilft sich das eine oder andere Treasury lieber mit dem Umbau von Bekanntem, bevor es sich auf Neues einlässt. Die Nutzung von EBICS für den Zahlungsverkehr außerhalb der EBICS Länder (vor allem DE und FR) ist eine Umgehungslösung, da diese Technologie nicht als Instrument für den globalen Einsatz gedacht und entwickelt worden war – und nun dennoch versucht wird, darüber den Zahlungsverkehr in den unterschiedlichsten Ländern auszuführen. Bis zu einem gewissen Grad funktioniert das auch– doch irgendwann stößt man auf Grenzen: Via EBICS können manche der ohnehin sehr heterogenen Zahlungsverkehrs-Formate, die für bestimmte Länder, bestimmte Typen von Zahlungen und zur Weitergabe ganz besonderer Informationen benötigt werden, nicht zu der Zielbank transportiert oder andere Nachrichten nicht bezogen werden. Mit der Folge, dass die Projekte viele Nerven kosten, nie enden und zudem stets nur 80- oder 90-prozentige Lösungen für die eigentliche Herausforderung sind.

Alle Gesellschaften sollten irgendwann angebunden werden

SWIFT eignet sich bekanntermaßen auch dafür, sicheren Zahlungsverkehr in eher exotischen Ländern abzuwickeln: Doch was ist schon exotisch? Zahlungsverkehr in Osteuropa, Russland, der Ukraine stellt Banken heute vor eine große Herausforderung. China, Japan, Lateinamerika … „schwierige“ Länder gibt es wie Sand am Meer. Die meisten Unternehmen, nicht nur die „Global Player“, haben das ein oder andere dieser Länder im Portfolio. Um das Ziel zu erreichen, den kompletten Zahlungsverkehr aller Gesellschaften in die eine Treasury-Plattform zu integrieren, müssen Banken auch in diesen Ländern angebunden werden. Startet man mit individuellen Lösungen, um sich dann zu einem späteren Zeitpunkt für die verbleibenden Banken doch noch für SWIFT zu entscheiden, hätte mit dem entsprechenden Weitblick der SWIFT-Weg schon heute über eine zuverlässige, transparente, bankenunabhängige und vor allem zukunftsfähige Anbindung ganz bequem gegangen werden können und der Aufwand an Zeit, Geld und Manpower für individuelle Lösungen wäre weggefallen.

Zukunftsperspektiven in der globalen Bankkommunikation berücksichtigen

Wo wird die Bankkommunikation in 5 Jahren stehen? Das kann heute niemand mit Sicherheit beantworten. Ganz sicher wird die Revolution, die von der Technologie getrieben ist, und die neue Möglichkeiten der Kommunikation von Corporates und Banken eröffnet, in rasantem Tempo weitergehen. Die digitale Übermittlung nicht nur von Zahlungsverkehrsdaten an die Bank ist bereits Alltag. Wir bieten beispielsweise seit 2015 die Eröffnung von Akkreditiven und den Austausch von elektronischen Geschäftsbestätigungen über den BELLIN Matching Service für Geldmarkt- und Devisengeschäfte mit an. Auch der Austausch von weiteren Informationen mit der Bank ist gut denkbar. Hat man mit dem Sammeln aller Kontoauszüge weltweit begonnen, kann man im nächsten Schritt Confirmation-Nachrichten über die gleiche Anbindung austauschen, diese dann zur Nutzung für den Zahlungsverkehr via MT101 erweitern um dann zur Eröffnung von Akkreditiven oder Garantien überzugehen und als krönenden Abschluss den Versand von ISO20022-Nachrichten via FileAct nach und nach für alle Gesellschaften weltweit zu realisieren.

Ist die Basis ist bereits im ersten und größten Schritt geschaffen worden, so sinken die mittleren Kosten pro Aktivität angesichts der verschiedenen Nutzungsmöglichkeiten immer weiter. Sind diese Perspektiven nicht unmittelbar für das Treasury relevant? Auch diese Frage sollte man sich bei der Entscheidung und Kostenbetrachtung auf jeden Fall stellen.

Über 80 Unternehmen in der BELLIN Community haben sich bereits für die gemeinsame Lösung von BELLIN und SWIFT entschieden – was mehr als 20% aller SWIFT nutzenden Unternehmen in EMEA entspricht, die in den vergangenen Jahren onboarded wurden. Viele Treasurer können aus ihrer Erfahrung berichten, ebenso wie unsere Experten, die den standardisierten Prozess begleitet haben. Kommen Sie gerne auf uns zu, wir zeigen Ihnen die Potentiale für Ihr Haus gerne auf!

Lassen Sie uns reden!

Sie möchten mehr über unsere Lösungen erfahren? Das freut uns. Denn wir würden auch gerne mehr über Sie erfahren. Melden Sie sich einfach.

Mit dem Absenden des Kontaktformulars erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihre Daten zur Bearbeitung Ihres Anliegens verwendet werden. Weitere Informationen und Widerrufshinweise finden Sie in der Datenschutzerklärung.