Treasury Reporting mit Köpfchen

So vermeiden Sie Datenmüll im Berichtswesen

Social_Treasury_HEADER
Andrea Ruiz De Castilla author pictureAutor: Andrea Ruiz De Castilla

Reporting ist bei BELLIN seit jeher eine Herzensangelegenheit gewesen. Heute wollen wir uns an dieser Stelle etwas genauer anschauen, welche Expertise hinter dieser Philosophie steckt und welche Erkenntnisse in die Berichte einfließen, die Sie am Ende nutzen.

Reporting im Corporate Treasury

Die Manager in Unternehmen müssen sich bei ihrer Entscheidungsfindung an ganz vielen Stellen auf die in Berichten aufgeführten Daten verlassen können. Das bedeutet im Umkehrschluss auch, dass Unternehmen und ihre Leitungsebene sich auf ihre Treasury-Abteilungen verlassen können müssen, wenn es darum geht, die Unternehmensfinanzen in Ordnung zu halten und weiter zu verbessern. Lange galt das Treasury als bloßes „Anhängsel“ der Accounting-Abteilung, aber diese Zeiten sind lange vorbei. Treasury hat sich stark verändert und steht längst auf eigenen Beinen. Neben anderen Verantwortlichkeiten sind Treasurer die Risikomanager ihres Unternehmens, und ihre Meinung zählt, wenn es um Finanzierungs- und Investitionsfragen geht. Berichte helfen Treasurern ganz erheblich dabei, dieser Rolle gerecht werden zu können. Zunächst einmal sind diese Berichte die Grundlage für die Entscheidungen, die die Führungsebene zu treffen hat. Sie haben eine richtungsweisende Funktion. Gleichzeitig profitiert auch die Treasury-Abteilung selbst von diesen Daten, da sie die Ausrichtung der Abteilung maßgeblich beeinflussen. Berichte liefern einen grundlegenden Überblick und können an die verschiedensten Stakeholder verteilt werden.

Standard-Reporting

Dabei dienen Finanzberichte ganz unterschiedlichen Zwecken, und in den meisten Treasury-Abteilungen werden ähnliche Berichte erstellt. Der am häufigsten eingesetzte „Standard-Bericht“ ist der Tagesfinanzstatus-Bericht, der für das Cash Management in Treasury-Abteilungen unerlässlich ist. Es gibt unterschiedliche Varianten, aber eine Frage muss in jedem Fall beantwortet werden: „Welche Finanzierungsquellen haben wir? Und wenn unsere Liquidität nicht ausreicht, um geplante Mittelabflüsse zu stemmen, welche möglichst kosteneffizienten Instrumente stehen uns dann zur Finanzierung zur Verfügung?“ Ganz eng damit verknüpft ist der Bericht zur Kreditlinienverfügbarkeit, dessen Hauptziel darin besteht, die Nutzung von Kreditfazilitäten in einem Unternehmen zu optimieren. Damit sind die operativen Anforderungen abgedeckt, gleichzeitig aber müssen Unternehmen auch im Bereich langfristiges Risikomanagement Entscheidungen treffen. In diesem Rahmen werden oft Berichte zur Aufschlüsselung des Schuldenportfolios konsultiert.  Diese Berichte zusammen bieten einen recht umfassenden Überblick und können der Führungsebene als Analysegrundlage zur Verfügung gestellt werden. Wenn Sie als Treasurer in einem Unternehmen tätig sind, ist das für Sie vermutlich nichts Neues. Mit hoher Wahrscheinlichkeit werden diese Berichte bei Ihnen bereits erstellt, und sie tragen in jedem Fall stark dazu bei, dass Ihr Unternehmen beim Thema Governance gut aufgestellt ist. Soweit, so gut. Zusätzlich zu diesen wertvollen Berichten könnten Sie jedoch tatsächlich noch tiefer gehendere Analysen liefern und damit eine vollumfängliche Einschätzung der Finanzsituation Ihres Unternehmens möglich machen.

Die Informationsflut in die richtigen Kanäle lenken

Der Hauptziel von Reporting ist es, einen präzisen Überblick über die Finanzgeschäfte in einem Unternehmen zu liefern, und Treasurer zögern oft, von den üblichen Berichten abzuweichen. Reporting ohne entsprechende Systemunterstützung ist eine zeitraubende Angelegenheit, bei der teilweise Unmengen an Daten aus verschiedenen Quellen zusammengetragen werden müssen. Diese Fülle an Daten ist nicht nur schier überwältigend, sondern auch ziemlich trockene Kost: Zahlen erlangen erst dann eine konkrete Bedeutung, wenn sie analysiert und entsprechend aufbereitet werden. Dabei lohnt es sich auf jeden Fall, nach ergänzenden Daten zu schauen, die eine Analyse weiter vertiefen. Um diese Erkenntnis führt kein Weg herum! Neue, zusätzliche Berichte sorgen für noch mehr Transparenz und liefern Antworten auf Fragen, die bislang immer hinten angestellt werden mussten. Deren Erstellung sollte immer vor dem Hintergrund der ganz speziellen Ausrichtung und Organisation eines Unternehmens erfolgen – der unternehmenseigenen „DNA“ – und möglichst genau auf das Unternehmen zugeschnitten sein. Nur so können diese Berichte genau für Sie möglichst hilfreich sein. Das klingt einleuchtend, aber oft fällt es Treasurern schwer auszumachen, welche Berichte hier sinnvoll sein könnten und welche Fragen angegangen werden sollten, deren Beantwortung die Daten auch hergeben. Es bedarf Fachwissen und Erfahrung, um die richtigen KPIs für Berichte bestimmen zu können. Der „Reporting-Albtraum“ sieht so aus, dass Manager mit irrelevanten Berichten zugeschüttet werden und dadurch bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben letztlich sogar behindert werden. Stattdessen „versauern“ Daten oft jahrelang im TMS, bis die entsprechenden Fristen abgelaufen sind und sie gelöscht werden. Es verwundert also nicht, dass viele Treasurer davor zurückschrecken, von ihrem Standard-Reporting abzuweichen. Dabei könnten die gewünschten Berichte mit der Unterstützung erfahrener Treasury-Experten durchaus umgesetzt werden.

Reporting für Fortgeschrittene

Die Bedeutung von Reporting ist wie gesagt unbestritten, und die Treasury-Abteilungen von Unternehmen haben alle ihre Standard-Berichte. Dabei ist klar ersichtlich, dass sowohl das Treasury selbst als auch die Führungsebene von diesen Daten profitieren, da so Transparenz, Sicherheit und strategischer Weitblick bei den Unternehmensfinanzen gegeben sind. Mit diesen Standard-Berichten lassen sich auf jeden Fall kurzfristige Betriebsziele abdecken, allerdings ist es Treasurern mindestens ebenso wichtig, weiter in die Zukunft zu schauen, um langfristige Ziele zur Sicherung der Unternehmensposition ggf. anpassen zu können. Ein TMS ist dabei wie eine Goldmine, in der überall Datenschätze gehoben werden können: Es schlummert überall Mehrwert. Immer öfter werden wir von BELLIN von Treasurern angesprochen, die die Daten in ihrem System nutzen wollen, um diese Potenziale zu heben. Und tatsächlich haben wir als Anbieter Erfahrungen gesammelt, die anderen als Inspiration dienen können. Z.B. kann eine Analyse des Kontrahentenrisikos dabei helfen, strategisch sinnvolle Entscheidungen im Hinblick auf Schuldenverhältnisse zu treffen. Datentransparenz im Zahlungsverkehr kann zu enormen Kosteneinsparungen führen. Oder bereits im System vorhandene Daten können genutzt werden, um besser abschätzen zu können, wo unerwartete Liquiditätslücken drohen, indem Verlaufsdaten zu vergangenen Transaktionen und entsprechende Ergebnisse betrachtet werden. BELLIN arbeitet daher daran, solche und andere Berichte ebenfalls als Standard-Berichte anzubieten. Dennoch sind wir überzeugt dass der beste Bericht immer der ist, der genau auf die Reporting-Bedürfnisse eines Unternehmens zugeschnitten ist. Wir sind uns dessen bewusst, dass viele unserer Kunden ihre eigenen Berichte haben, die genau auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten und jahrelang erprobt sind, sodass sie nahezu perfekt passen. Unser Anliegen ist es, diesen Prozess auf eine neue Ebene zu heben und auszubauen. Wir möchten unser umfangreiches Reporting-Knowhow weitergeben, und wir unterstützen Sie dabei, Ihr Berichtsportfolio so zu erweitern, dass Trends in der Branche jederzeit aufgegriffen werden können und unsere Erfahrungen und Erkenntnisse zu Best Practices einfließen können – ohne dass Sie von Datenbergen überwältigt werden. Das Consulting-Knowhow von BELLIN mit der Erfahrung aus unzähligen Software-Implementierungsprojekten – und die Tatsache, dass unser Herz voll und ganz für das Treasury schlägt – kommt Ihnen zugute, wenn es darum geht, Ihre Primärdaten zu analysieren und auf deren Grundlage aufschlussreiche und vorausschauende Berichte zu erstellen. Gerne zeigen wir auch Ihnen neue Wege im Reporting auf. Sprechen Sie uns an, damit wir die Nutzung Ihrer Daten gemeinsam weiter optimieren können!

Reporting mit BELLIN Vantage

Reporting ist unerlässlich, aber auch anspruchsvoll. Wie also lässt sich das Erstellen und Verteilen von Berichten möglichst zeitsparend, effizient und zielorientiert umsetzen? Mit einem Treasury Management System ohne spezielle Reporting-Funktion ist es hier nicht getan. Genau dafür gibt es BELLIN Vantage: Mit individuell gestaltbaren Berichten, die per E-Mail verschickt werden können, wird der Reporting-Prozess besonders effizient und benutzerfreundlich. Und natürlich profitieren Sie von der Unterstützung unserer erfahrenen Treasury-Experten. Die Consultants von BELLIN analysieren mit Ihnen gemeinsam Ihre Daten, um passende KPIs zu bestimmen und die Berichte auf Ihre Anforderungen einzustellen. Ist dieser immens wichtige Schritt erst einmal getan, kann das Verschicken der Berichte automatisiert werden. Insgesamt profitieren Sie von klar verständlichen, präzisen und optisch ansprechenden Berichten. Reporting im Allgemeinen und das Ermitteln von KPIs im Besonderen mögen also anspruchsvoll sein – mit der passenden Unterstützung und dem richtigen Tool können Prozesse trotzdem ganz einfach professionalisiert und verschlankt und entsprechende Hürden mit Leichtigkeit übersprungen werden. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf, um mehr über BELLIN Vantage zu erfahren!

Lassen Sie uns reden!

Sie möchten mehr über unsere Lösungen erfahren? Das freut uns. Denn wir würden auch gerne mehr über Sie erfahren. Melden Sie sich einfach.

Mit dem Absenden des Kontaktformulars erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihre Daten zur Bearbeitung Ihres Anliegens verwendet werden. Weitere Informationen und Widerrufshinweise finden Sie in der Datenschutzerklärung.