Westfleisch

Sicherheit im Zahlungsverkehr optimieren durch konzernweit festgelegte Benutzerrechte

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Sicherheit im Zahlungsverkehr optimieren durch konzernweit festgelegte Benutzerrechte

Westfleisch zählt zu den Top-5- Fleischvermarktern in Deutschland und Europa. Das Unternehmen schlachtet, zerlegt, verarbeitet und veredelt an neun Standorten in Nordwestdeutschland. Über 40 Prozent der Produkte werden in 40 Länder weltweit exportiert. Mitglieder und Eigentümer der international aktiven Genossenschaft sind mehr als 4.300 Landwirte. Die Westfleisch-Gruppe beschäftigt rund 5.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete in 2017 über 2,7 Milliarden Euro Umsatz.

Die Herausforderung: Gemeinsam für Sicherheit im Zahlungsverkehr sorgen

Als Westfleisch sich für die Einführung eines TMS entschied, stand die Neuausrichtung im Zahlungsverkehr im Vordergrund. Bis dahin existierten uneinheitliche, dezentrale Prozesse innerhalb der Einheiten basierend auf unterschiedlichen Zahlungsverkehrslösungen von diversen Banken. Ziel sollte ein strukturierter, transparenter und sicherer Prozess sein, bei dem die Zentrale die Kontrolle und Transparenz über sämtliche Zahlungen erhält und die Tochtergesellschaften gleichzeitig die Verantwortung für die Ausführung übernehmen sowie den jeweiligen Status der einzelnen Zahlungen einsehen können.

 

Die Lösung: Ein ausgeklügeltes Rechtekonzept und Kollaboration

Für Westfleisch konfigurierte BELLIN die im Treasury Management System tm5 integrierten Rechte-Optionen mit einem ausgeklügelten Konzept, bei dem drei grundlegende Prinzipien klug ineinandergreifen: das funktionale sowie das organisatorische Rechtekonzept mit Einbezug des Vier-Augen-Prinzips auf Stammdaten. Mit dem webbasierten System tm5 sind sowohl die Zentrale als auch alle Tochtergesellschaften am Zahlungsverkehrsprozess beteiligt – alle können auf der auf Kollaboration ausgerichteten Plattform im Sinne des Load Balanced Treasury mitwirken und die spezifischen Aufgaben sicher und effizient ausführen.

Das funktionale Rechtkonzept organisiert, was der einzelne Anwender entsprechend seiner Rolle im System tm5 sehen und tun darf. Das organisatorische Konzept regelt, für welche Gesellschaft der einzelne Anwender aktiv sein kann. Die Bereiche hat Westfleisch entsprechend der Legalstruktur der 30 Einheiten in 11 Clientgruppen zusammengefasst. Mit den beiden Berechtigungskonzepten, dem funktionalen und dem organisatorischen Rechtekonzept, können die Tochtergesellschaften Zahlungen einstellen, mit einer A-Unterschrift versehen und jederzeit überblicken, in welchem Status sich die Zahlung befindet. Auf der anderen Seite leistet die Zentrale für diese Zahlung die zweite A-Unterschrift und versendet sie abschließend.

Die Unterschrifts- und Versandberechtigungen für Zahlungen setzen auf den Konten auf, die wiederum innerhalb der Stammdatenverwaltung geregelt sind. In der Stammdatenverwaltung sind für jedes Konto Anwender und Unterschriftsberechtigte definiert. Die Anlage der Stammdaten erfolgt ebenfalls nach dem Vier-Augen-Prinzip: Der Vorstand von Westfleisch beauftragt den IT-Admin mit der Einrichtung von Konten, Anwendern und Rechten in tm5, welche das zentrale Treasury final freigibt.

Gegenüber den via EBICS angebundenen13 Banken operiert Westfleisch komfortabel mit einem „Quasi Corporate Seal“ und legitimiert die Zahlungen mit zwei Unterschriften. Innerhalb der Westfleisch-Gruppe allerdings muss jede Zahlung die komplexen Prüfungen des integrierten Rechtekonzepts bestehen, bevor diese endgültig das Unternehmen verlässt. Somit ist Westfleisch bestmöglich vor Betrug, Fehlern und Cyberattacken im Zahlungsverkehr geschützt.

Mit dieser Struktur hat Westfleisch sich ein optimales Sicherheitskonzept geschaffen und genau an die Stellen im Zahlungsverkehr sinnvoll viele Augen gerichtet, an denen es notwendig ist. Gleichzeitig sind exakt diejenigen Anwender am Zahlungsverkehr beteiligt, die für den jeweiligen Schritt am besten die Verantwortung tragen können: Die Tochtergesellschaften wirken beim Einstellen und Überprüfen der Zahlung mit, die Zentrale erhält Transparenz und Kontrolle über die Finanzströme und die Geschäftsführung bleibt als Fallback-Option jederzeit handlungsfähig. Mit tm5 hält Westfleisch innerhalb des Zahlungsverkehrs in jeder Phase das Sicherheitsprinzip „Segregation of Duty“ ein, ohne dadurch seine Handlungsfähigkeit einzubüßen und kann so die Finanzen der ganzen Gruppe sicher und effizient steuern.

Wichtigste Fakten
Branche
Lebensmittel
Gründung/ Firmensitz
1928, Münster | DE
Mitarbeiter
5.000
Gesellschaften/Standorte
30 Gesellschaften, 9 Standorte
Jahresumsatz
EUR 2,7 Milliarden (2017)
Einsatz der Module
LM, TT
Bei BELLIN seit
2015

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